Die Onkel-Gounty-Himmelfahrt-Fahrt

Die Onkel-Gounty-Himmelfahrt-Fahrt

Nachdem nun „der Geräusch“ lokalisiert repariert und somit auch beseitigt war, genossen Dat Andi und der Alte Herr bei wunderbarem Sommerwetter eine gemeinsame Ausfahrt als vertrauensbildende Maßnahme. Es ging ins wunderschöne Wolfenbüttel, ohne Navi, GPS und Autobahnen. (Naja, die ersten 30 km haben die beiden geschummelt, aber das geht ja auch kaum anders :-)). Ziel war die Abholung des Grundträgers, welcher erfolgreich erstanden worden war. Der ehemalige Besitzer weilt in Wolfenbüttel und hatte den Grundträger zur Selbstabholung ausgeschrieben. Gesagt getan, auf ging es nach Wolfenbüttel. Den Ort kann man getrost wieder verlassen und vergessen. Atemberaubend und begeisternd geht anders…

Aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und dieser wurde für eine ausgiebige Photosession und viel Videomaterial genutzt.

Der Hinweg hatte ja das Ziel klar definiert und daher nutzten die beiden Recken die Fahrt bis Wolfenbüttel um sich miteinander vertraut zu machen, die Kamerahalterungen zu justieren, Radiosender zu programmieren, Spiegel und Sitzposition zu optimieren und so weiter. Immerhin sind die beiden ja noch nicht so häufig eine so lange Tour gemeinsam gefahren. Dat Andi hatte ständig die Befürchtung, dass der Alte Herr ihn im Stich lassen könnte. Techniker können nicht raus aus Ihrer Haut 🙁 . Jedes Klappern, Klicken, Fiepen, Quietschen des alten Gefährts wurden nicht nur sofort bis ins kleinste Detail lokalisiert, sondern auch diagnostiziert, die Kosten geschätzt und schon in die Zeitplanung bis zum Rallystart integriert.

Mit der Zeit wurden die Geräusche weniger, verschwanden wieder und die Nerven von Dat Andi wurden entschleunigt und beruhigten sich. Der Onkel Gounty luscherte gespannt auf die sich mehrende Anzahl von WOB Kennzeichen und ahnte anscheinend, dass der sich seiner Geburtsstätte (jedenfalls seines Torsos ;-)) näherte. Er nah sie alle als Verwandte wahr und wollte immer zügiger vorankommen. Dat Andi musste ihn ständig zügeln, da ja bekanntlich die Strassen in dieser wunderbaren Landschaft auch häufig von überteuerten Photographen im Staatsdienst belagert werden. Aber zum heutigen Tage gehen die beiden davon aus, dass Sie sich keiner Ordnungswidrigkeit schuldig sehen. Bei der Ankunft in Wolfenbüttel traf war man entspannt und der Onkel schnaubte entspannt nach den ersten 231km. So nah an der alten Heimat….

Auf der Rückfahrt nutzen die beiden jede Gelegenheit, um sich zu beschnuppern und Dat Andi für diverse Aufnahmen von Fotos und Video.

Als es dann einen feinen Holperweg abseits der Strasse gab (irgendwo im Nirgendwo zwischen Braunschweig und Uelzen), wollte Dat Andi es wissen: „Packt der Bolide das noch?“ Also weg von der Strasse und mit ordentlichem Schwung über den alten Feldweg. Da war der Onkel in seinem Element! Es schaukelte, es schwankte das alte Gefährt, aber es rumpelte nix, es knarzte nix und es blieb alles am Platz! Zufrieden hielt Dat Andi das Gefährt an, stieg aus und bewunderte den alten Herren für sein Engagement, Talent und freute sich über den Partner für die 7.500 km-Rally.  Noch ein paar schöne Kameraeinspielungen und weiter ging die Wilde Fahrt…

Als man an einer Rapswiese, falsch…einer unglaublich schönen Rapswiese vorbeikam, musste man die Gelegenheit für schöne Fotos nutzen und man ließ sich für die Rückfahrt sehr viel Zeit und genoss die Zweisamkeit.

Himmelfahrt 12 ohne Kennzeichen _DSF2788 _DSF2773 _DSF2766 _DSF2762 Nach 511km erreichte man wieder heimische Gefilde und zur Feier des Tages erhielt der Onkel noch einen neuen Lautsprecher, da der alte nur noch grauenvolle Geräusche von sich gegeben hatte. Es gab keine Zwischenfälle, die fotografische Ausbeute ist sehr gelungen und nun liegen einige Video-Schnittstunden vor Dat Andi und der Onkel ruht sich gemütlich in der Kellerbehausung aus und träumt von der alten Heimat…

 


1 Gedanke zu “Die Onkel-Gounty-Himmelfahrt-Fahrt”

  • 1
    Susanne am 7. Mai 2016 Antworten

    Na, das sieht super aus und hört sich nach einer absolut guten Vorbereitung an.
    Dann kann es ja in 41 Tagen losgehen/-fahren. Nur so kenn ich meinen Bruder
    Dicken Gruß

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